Zur Standardstartseite geht es hier

Die Botschaft

Et verbum caro factum est

 

Er kam in sein Eigentum, doch die Seinen nahmen ihn nicht auf.

 

Wir wenden unseren Blick auf den ersten Abschnitt des Johannesevangeliums, der auch als Prolog, als Vorwort, bezeichnet wird. Dieser Prolog gehört zu den schönsten und tiefsten Texten des ganzen Neuen Testamentes und stellt gewissermaßen eine Zusammenfassung des ganzen Evangeliums, ja unseres ganzen katholischen Glaubens dar. Daher wurde er über viele Jahrhunderte am Ende jeder Messe rezitiert, wie es auch heute noch Brauch ist etwa bei den armenisch-katholischen Christen oder in der außerordentlichen Form der römischen Liturgie. [mehr]

Krippe - Glasmalerei St. Katharinenkirche Bethlehem
Krippe - Glasmalerei St. Katharinenkirche Bethlehem

 

Weihnachts-Troparion der orthodoxen Liturgie:

 

 

 

                   „Deine Geburt, Christus unser Gott,

 

                   ließ erstrahlen der Welt das Licht der Erkenntnis;

 

                   denn durch sie wurden Anbeter der Gestirne

 

                   von einem Stern belehrt,

 

                   Dich als die Sonne der Gerechtigkeit anzubeten

 

                   und Dich zu erkennen als den Ankommenden aus der Höhe.

 

                   Herr, Ehre sei Dir!“

 

 

Ein Weihnachtsgruß


Weihnachten in den Neokirchen

Was werden die 28 unverdrossenen Prozent zwischen Sitzbank und Altar erleben? Wer keinen starken Glauben hat, kann ihn in Weihnachtsgottesdiensten leicht verlieren. Die faktisch vereinigte katholisch-protestantische Neokirche läuft leer im hohen Betrieb. Da wird gesungen und gepredigt, was das Zeug hält, vor endlich einmal passabel gefüllten Reihen, und es fehlt, was fast immer fehlt in der Neokirche: der Sinn für das Besondere. Die Freude am heiligen Spiel, das sich gleich weit entfernt halten muss von den Aufgeregtheiten des Tages wie den Versuchungen der Subjektivität, um zu gelingen. Weshalb es meistens scheitert, nicht nur zur Weihnachtszeit.

 

Ganzer Artikel hier

 

Wir wünsche allen Besuchern, dass sie nicht in eine Weihnachtsmesse geraten, wo man sich links-grüne Diktate anhören muss. Weihnachten ist das Geburtsfest unseres Herrn, und das wollen wir feiern und uns nicht für politische Zwecke missbrauchen lassen.
Freuen wir uns also über die Traditionen in diesen Tagen und hoffen wir, dass die bösen Geister fernbleiben.

 

 

 

Ein gesegnetes Jahr 2017

Dietrich Bonhoeffer:
Von guten Mächten

 

Von guten Mächten treu und still umgeben,
Behütet und getröstet wunderbar,
So will ich diese Tage mit euch leben
Und mit euch gehen in ein neues Jahr.

 

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
Noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach, Herr, gib unsern aufgescheuchten Seelen
Das Heil, für das du uns bereitet hast.

 

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
Des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
So nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
Aus deiner guten und geliebten Hand.

 

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
An dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
Dann wolln wir des Vergangenen gedenken
Und dann gehört dir unser Leben ganz.

 

Lass warm und still die Kerzen heute flammen,
Die du in unsre Dunkelheit gebracht.
Führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

 

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
So lass uns hören jenen vollen Klang
Der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
All deiner Kinder hohen Lobgesang.

 

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
Erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist mit uns am Abend und am Morgen
Und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

 

 

Das Ende des Weihnachtsfestkreises

Darstellung des Herrn
Darstellung des Herrn

 

11838