Indikatoren für die Krise der katholischen Kirche

Besuchen Sie zu dieser Theamtik auch die Seiten Realitäten und Sackgassen

Zum Tag der Diakonin

Als Frau kann man sich gar nicht genug fremdschämen für Geschlechtsgenossinnen, die Weihe und Macht miteinander verwechseln. Als Trost bleibt einzig, dass echte Powerfrauen wie Katharina von Siena oder Teresa von Avila solche Schnepfen mit Ruten weggejagt hätten. Möge ihr fürbittendes Gebet uns sichere Schutzwehr sein vor weiblicher (und jeglicher) Herrschsucht. [Artikel]

Warum man eine andere Kirche will

Zusammenfassend werden wir sagen müssen, dass es keinen Priestermangel bei uns gibt, dass man sich aber mit allen Kräften darum bemüht, einen Priestermangel herbeizuführen. [Artikel]

Ein Schisma in der katholischen Kirche

Die Spaltung ist sehr klar und dennoch virtuell unausgesprochen. Niemand wagt wirklich darüber zu sprechen. Die Trennungslinie verläuft zwischen Kardinälen. Sie verläuft zwischen Bischöfen und Erzbischöfen. Sie läuft zwischen Theologen. Sie läuft zwischen Liturgisten und Katechisten, Kirchenmitarbeitern, Musikern, Lehrern, Journalisten und Schriftstellern. [mehr]

Sind kritische Kardinäle mit Cäsarenmördern vergleichbar?

War denn das Portal der Bischofskonferenz auch derart dünnhäutig, als damals Papst Benedikt im Zusammenhang mit der Exkommunikations-Aufhebung der Pius-Bischöfe von einer Reihe deutscher Bischöfe öffentlich kritisiert wurde? [mehr]

Wird es künftig noch Glauben geben?

Wie es um den Glauben in Deutschland steht, zeigte sich auf dem Tempelberg von Jerusalem. „Wir verkünden Christus, den Gekreuzigten“, hatte sich noch ein Julius Döpfner zum Wahlspruch gewählt, einst Bischof von München. An jener Stelle aber, an der Christus lehrte und die Händler aus dem Tempel trieb, unweit davon, wo er sein Leben am Kreuze gab, steckt heute sein Nachfolger, der oberste Vertreter der katholischen Kirche von Deutschland, das Symbol des Christentums verschämt in seine Hosentasche, um gemeinsam mit seinem protestantischen Amtskollegen eine Moschee zu besuchen.[mehr]

Darf ein Katholik den Katholikentag finanziell unterstützen

Bei seiner Entscheidungsfindung sollte der Katholik jedenfalls beachten, dass der Veranstalter des Katholikentages das „Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK)“ ist. Dieses Gremium ist vor allem durch seine Positionen bekannt, die dem katholischen Lehramt widersprechen. [mehr]

Die deutschen Bischöfe geben auf

Die Anzeichen haben sich seit einiger Zeit verdichtet, nun wird es offensichtlich: zumindest Teile des deutschen Episkopats haben keine Lust mehr, mit dem Glauben der Kirche gegen den Strom der Welt zu schwimmen.

Nicht mehr „zeitgemäß“ ist es für den Trierer Bischof Ackermann, eine neue Ehe nach einer Scheidung als andauernde Todsünde zu bezeichnen. Ebenso verhalte es sich mit praktizierter Homosexualität und vorehelichen Beziehungen. Um das Bild abzurunden, kommt ihm natürlich auch die Unterscheidung zwischen künstlicher und natürlicher Familienplanung „irgendwie“ künstlich vor. [mehr]

Priestertum

Das Amt „Berufe der Kirche“ der Diözese München-Freising wirbt mit einem neuen Faltblatt für Priesterberufungen. Das Wort „Beruf“ kommt auf den gefällig gestalteten vier Seiten Hochglanzvierfarbdruck häufig vor, das Wort „Berufung“ allerdings nie. Wofür wird dann aber wirklich geworben? [mehr]

Christenverfolgung

Wie lautet nun der erste Grund des westlichen Desinteresses am Leid anderer Christen? Die Kopten in der Messe, der Priester am Altar: Sie wurden ermordet, weil sie ihren Glauben praktizierten. Sie waren identifizierbar als Menschen, die das Christentum zu ihrer persönlichen Sache gemacht hatten. Ein solches Naheverhältnis zur eigenen Religion erscheint den meisten Christen des Westens suspekt; als im besten Fall voraufgeklärt, im schlimmsten Fall unvernünftig. Deutschland ist das Land, dessen Bischöfe manchmal das Kreuz ablegen und in Predigten staatsnah politisieren. Was in vielen Ländern der Erde selbstverständlich ist, taugt hier zum Skandal: ein bekennendes Christentum. Die erste Wurzel des Desinteresses liegt in der religiösen Vergesslichkeit des Westens. Wir nehmen unser Herkommen nur ironisch. [mehr]