Der Papst lebt im Hotel? – Der Papst und die päpstliche Wohnung

Wen begeistert es letztlich, wenn ich jemandem sagen kann, mein Papst, das Oberhaupt der Kirche, dem Christus die Schlüssel zum Himmelreich für mein und dein dramatisches Lebens mit allen Höhen und Tiefen anvertraut hat, wohnt nun „aus Demut“ in einem Hotel. [mehr]

 

Aus einem Kommentar:

 

Demut wäre die Unterordnung unter das Gegebene. Sich in eine Reihe mit den Vorgängern, den Vorbewohnern zu stellen, darin klein zu werden, an ihnen gemessen zu werden, Räume zu bewohnen, die nicht für ihn persönlich entworfen wurden, die in ihrem Zustand verharren und nach ihm anderen gerade so als Wohnung dienen, scheint ihm unerträglich.

Ich erwarte nicht dass der Papst ein Eremitenleben führt. Allerdings erwarte ich nicht, dass er sich täglich dem Small Talk einer Hotelkantine aussetzt oder sich zur beständigen Attraktion wechselnder Hotelgäste macht. .

Auch wenn ich hoffe, dass seine Amtszeit auch Gutes bringen wird, erschüttert mich die täglich deutlicher werdende Eitelkeit und Selbstzentriertheit und Selbstinszenierung. Gerade in dieser Hinsicht, wäre die von ihm zurückgewiesene, karge Papstwohnung eine gute Schule gewesen.

Das Kompositionsprinzip von Gottes Römischer Symphonie

Kontrast verbindet, Wiederholung trennt: Nicht nachahmend und nicht kontradiktorisch, aber komplementär zu Benedikt XVI. wird das neue Pontifikat gelingen. [mehr]

Quo vadis, Francisce? Gedanken zur Audienz für die nichtchristlichen Religionen

"Quo vadis, Francisce?" fragen sich alle glaubenstreuen Katholiken nach dem, was gestern geschah. Gestern, bei einer Audienz für Vertreter christlicher Kirchen und der anderen Religionen. Es ist Mittwoch, 20. März 2013, in der Sala Clementina des Palazzo Apostolico Vaticano. Papst Franziskus hat die Vertreter der nichtkatholischen Kirchen, des Judentums, des Islams und weiterer Religionsgemeinschaften zur Audienz gebeten. [mehr]

Abschaffung des Weihepriestertums

"Das zentrale Anliegen all jener "Modernisten", für die das Pontifikat Benedikts XVI. eine widerwillig zu erduldende Wanderung durch die Wüste bedeutete, war und ist: die mittelfristige Abschaffung des Weihepriestertums. Die Grundprämisse nämlich, dass sich Priester durch Weihe von den gewöhnlichen Laien unterscheiden, ist für Modernisten und Egalitaristen ein Graus." [mehr]

Das falsche Zeichen.

Papst Franziskus’ Entschluß, bereits bei seinem ersten Auftritt auf der Loggia des Petersdoms auf die Amtsgewänder und Insignien zu verzichten, die seine Vorgänger seit über 800 Jahren getragen hatten, kam völlig überraschend. [mehr]

PRO und CONTRA: diverse Eindrücke zum neuen PAPST

POSITIV:

-  Bescheidener, bewußt einfacher Lebenswandel als Erzbischof und Kardinal, wovon sich mancher "Kirchenfürst" in Deutschland eine Scheibe abschneiden sollte
-  Die Erinnerung an den hl. Franziskus durch die Namenswahl  - gegen solche kreativen "Neuheiten" ist durchaus nichts einzuwenden; sie können erfrischend sein
-  Moraltheologie: Sein klarer Einsatz gegen Abtreibung und Homo-Ehe ist sehr respektabel; hoffentlich bleibt er hier weiter konsequent (auch hinsichtlich seiner Pro-Zölibat-Haltung)
-  Er hat sich am Tag nach der Papstwahl in einer römischen Marienkirche bei der Madonna bedankt und ihre Fürsprache erbeten, zudem das Grab des hl. Pius V. besucht (heiliggesprochener Reformpapst von Trient)
-  Mutig, daß er als Papst schon in einer ersten Ansprache vor den Kardinälen mehrfach den Teufel erwähnte (indem er Leon Bloy zitierte: "Wer den HERRN nicht anbetet, der betet den Teufel an")   -  normalerweise kommen Satan und Hölle in "heutigen" Predigten kaum noch vor.
-  Positiv ist auch, daß er in dieser Ansprache das Kreuz des HERRN in den Mittelpunkt rückte und ausdrücklich das Bekenntnis zum gekreuzigten Christus betonte (eine erfreuliche Art "Kreuzestheologie auf katholisch")

FRAGLICH bis NEGATIV:

-  Wenn er sich anschickt, seine schlichte Lebensweise nun auch als Papst punktuell fortzusetzen, ist das weniger sinnvoll, denn jetzt geschieht es "vor den Augen der Welt" und wirkt inszeniert. Eine Bescheidenheit aber, die zur Schau gestellt wird, ist keine mehr! Zudem legt der damit seinen späteren Nachfolger indirekt fest...
-  Freilich kann der Papst gerne auf sein Frühstücksei verzichten und unter seinen feierlichen Gewändern ggf. ein härenes Bußgewand tragen, das interessiert keinen. Aber an GOTT selbst darf nicht gespart werden, spricht: nicht am öffentlichen Kult bzw. der Liturgie sowie an der angemessenen Repräsentation seines obersten Lehr- und Hirtenamtes. Das muß gewiß nicht in übertriebenem Prunk ausarten. Papst Benedikt hat hier jedenfalls sehr gute Maßstäbe gesetzt, die zwar nicht haargenau für den Nachfolger gelten müssen  - aber ein Gottesdienst ist jedenfalls keine Tischrunde!
-  Unter den Journalisten gab es Irritationen, als der Papst kürzlich beim römischen Presse-Treffen abschließend keinen feierlichen Segen erteilte bzw. nur im Stillen ein Segensgebet sprach mit der seltsamen Begründung, es seien unter den Korrespondenten auch Nichtkatholiken und Nichtchristen (als ob das beim Segnen ein Problem wäre)  -  und er wolle deren Gewissen respektieren....(Schlimmstenfalls hätten sich gewissensgeplagte Atheisten die Ohren zugehalten!)
-  Unklar bleibt zudem für viele, was denn den "Kardinal der Armen" mit einem  -  den Logen nahestehenden  -   Club der Vornehmen verbindet (er ist Ehren-Rotarier in Argentinien).

Also insgesamt ist keine ganz klare Linie erkennbar. Warten wir ab, welche weiteren Worte und Signale noch folgen  -  und beten wir für den neuen Pontifex!

 

Quelle: Felizitas Küble

Entweltlichung reloaded

Der Papst: Wer nicht zu Gott betet, betet zum Teufel. Der Papst betont die Notwendigkeit der Entweltlichung. Die ersten Schritte des Pontifikats: die Gottesmutter, der heilige Ignatius von Loyola und der heilige Papst Pius V. [mehr]

Kardinal Bergoglio (Papst Franziskus) contra “Homo-Ehe” in Argentinien

Auch hier ist es der Neid des Teufels, der durch die Sünde in die Welt kam, der geschickt versucht, das Bild Gottes zu zerstören: Mann und Frau, die beauftragt sind, zu wachsen, sich zu vermehren und sich die Erde untertan zu machen.Laßt uns nicht naiv sein. Dies ist nicht nur eine politische Auseinandersetzung. Es ist ein dem Plan Gottes feindliches Vorhaben. Es ist nicht lediglich eine „Gesetzesvorlage“ (dies ist nur das Instrument), sondern eine “Bewegung” des Vaters der Lüge, der die Kinder Gottes zu verwirren und zu täuschen sucht. Jesus versprach uns, den Geist der Wahrheit zu senden, um uns gegen die lügnerischen Ankläger zu verteidigen. [zum Artikel]